Design-System.SH

In den kommenden Jahren werden durch das Land sowie die Kommunen, unter anderem im Rahmen der Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes (OZG), zahlreiche Online-Dienste und Plattformen entwickelt und an bestehende Dienste von Institutionen im Land und den Kommunen angebunden. Momentan unterliegt die Entwicklung von Online-Diensten und Plattformen keinen einheitlichen Design-Standards. Die User-Experience ist bei bestehenden Online-Diensten verbesserungswürdig. Bestehende (z. B. durch den Einheitlichen Ansprechpartner entwickelte) Online-Dienste, müssen angepasst und an die Digitale Infrastruktur des Landes angebunden und angepasst werden.

Das Design-System.SH – Grundlage für nutzer:innenzentrierte Entwicklung von digitalen Produkten

Ein Design-System bildet die Grundlage für die Anpassung und Neu-Entwicklung von Online-Diensten und Plattformen bilden und bietet folgende Vorteile:

  • Es bildet die Grundlage für die Entwicklung von Onlinediensten durch Dienstleister und die Anpassung bestehender Dienste. Für die Dienstleister wird dadurch genau geklärt, welchen Richtlinien und Grundprinzipien alle Onlinedienste entsprechen müssen. Die Umsetzung wird dadurch effizient ermöglicht.
  • Für Nutzer*innen von Online-Diensten wird durch die Berücksichtigung des Design-Systems die User-Experience optimiert. Egal in welchen Dienst sich ein*e Nutzer*in ansteuert, jedes Mal findet er/ sie sich zurecht.

Das Design-System richtet sich an mehrere Zielgruppen:

Auftraggeber und Projektmanager:innen bekommen konkrete Hilfestellungen für die Planung, Konzeption und Durchführung digitaler Projekte. Werden Sie ein Team mit Designern und Entwicklern.

Konzepter und Designer können auf einen Baukasten von Komponenten und Patterns zurückgreifen, mit denen sie nutzer:innenfreundliche Produkte visuell und funktionell konzipieren können.

Programmierer:innen finden zu den Komponenten einzelne Code-Bausteine, mit denen sie die Konzepte schnell und effizient umsetzen können.