Oft gestellte Fragen und Antworten (FAQ)

Oft gestellte Fragen und die Antworten dazu (FAQ).

Das ist unser FAQ. Hier beantworten wir Fragen, die immer wieder auftauchen. Fehlt eine Frage? Dann nehmen Sie einfach am nächsten OZG Update teil, um diese zu stellen und beantwortet zu bekommen.

Fragen und Antworten zum OZG.

  1. Jeder Online-Dienst ist technisch gesehen ein Link, der im Prinzip an jeder gewünschten Stelle eingebettet werden kann.
  1. Sofern der ITV.SH nachnutzbare Online-Dienste bereitstellt wird er dazu auch eine technische Beschreibung liefern, wie Sie als Kommune diesen Dienst nutzen können. Aktuell sieht das Zielszenario wie folgt aus:
    Sie erklären formell den Wunsch der Nachnutzung
    – Sie ordnen sich, sofern Sie als Kommune zuständig sind, die Leistung im Zuständigkeitsfinder SH zu und pflegen den gewünschten Zustellkanal über den die Daten, welche der Online-Dienst sammelt, Sie erreichen sollen. Hier gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:
    1. per Fullmail, also per Mail im Landesnetz oder
    2. per Nachrichtenbroker. Eine Dritte, technisch fortschrittlichere Variante wird gerade technisch seitens des ITV.SH entwickelt und nennt sich Kommunales OSI-Plugin (KOP). Dies steht allerdings aktuell noch nicht zur Verfügung.

Sofern der ITV.SH nachnutzbare Online-Dienste bereitstellt wird er dazu auch eine technische Beschreibung liefern, wie Sie als Kommune diesen Dienst nutzen können. Aktuell sieht das Zielszenario wie folgt aus:

  1. Sie erklären formell den Wunsch der Nachnutzung
  1. Sie ordnen sich, sofern Sie als Kommune zuständig sind, die Leistung im Zuständigkeitsfinder SH zu und pflegen den gewünschen Zustellkanal über den die Daten, welche der Online-Dienst sammelt, Sie erreichen sollen. Hier gibt es aktuell zwei Möglichkeiten. 1. per Fullmail, also per Mail im Landesnetz oder 2. per Nachrichtenbroker. Eine Dritte, technisch fortschrittlichere Variante wird gerade technisch seitens des ITV.SH entwickelt und nennt sich Kommunales OSI-Plugin (KOP). Dies steht allerdings aktuell noch nicht zur Verfügung.

Selbstverständlich können die Tools weiterhin genutzt werden.  Bitte beachten Sie, dass die Airtable vom ITV.SH zur Verfügung gestellt wird. Außerdem arbeitet der ITV.SH gerade an einem Monitoring, welches noch nutzerfreundlicher werden soll, als es die Airtable ist.

Sofern Sie beim OZG-Monitor auf https://ozg.zfinder.de/sh/Dashboard referenzieren, handelt es sich um ein Angebot des Anbieters Teleport, welcher auch den ZuFiSH bereitstellt, nicht um ein Angebot des ITV.SH.

Im Entwicklungsprozess werden sowohl Datenschutz- sowie Datensicherheitsexperten einbezogen. Entsprechende Dokumentationen werden je Online-Dienst bereitgestellt.

Bei den von Ihnen angesprochenen Diensten gibt es die Besonderheit, dass diese in einem Paket vom Land SH gekauft wurden und der ITV.SH lediglich die Nachnutzungsüberprüfung übernimmt.

Grundsätzlich sind wir sehr daran interessiert, welche Dienste Sie als wichtig erachten und bitten Sie, diese zu melden. Selbstverständlich sind dem ITV.SH alle bundeslandübergreifenden „Großprojekte“ bekannt, hier sind beispielsweise digitaler Führerschein, Einwohnermeldewesen, Wohngeld und viele weitere zu nennen. Hier spielt auch das Thema Finanzierung eine wesentliche Rolle, da das Land SH darüber entscheidet, ob und welcher Referenzdienst letztlich finanziert wird. Dies hat durch das Konjunkturpaket und die Umsetzung von Einer-für-Alle Online-Diensten nochmals an Bedeutung gewonnen. 

Der ITV.SH führt grundsätzlich für die zu entwickelnden Online-Dienste sogenannten Anforderungs- bzw. Nachnutzungsworkshops durch. Hierbei bittet der ITV.SH die Fachlichkeit Anforderungen zu definieren bzw. vorhandene Online-Dienste auf ihre Nachnutzbarkeit zu prüfen.

Sofern Sie konkrete Vorschläge haben, teilen Sie uns diese gerne mit.

Generell gibt es bei dem Thema Plausinbilitätsprüfungen noch juristische Hürden. Es darf in Deutschland einem Anstragstellenden ein Antrag nicht verwehrt werden. Selbst, wenn die Angaben die gemacht werden, eine Ablehnung des Anliegens erkennen lassen. Hier gibt es aktuelle Bestrebungen dies zu ändern. In der Zwischenzeit wird versucht mit Hinweisen zu arbeiten. Ein mögliches Beispiel aus dem Projekt Wohngeld könnte sein: „Es scheint, als ob Ihr Einkommen die zulässige Grenze übersteigt, bitte überprüfen Sie ob Sie sich vertippt haben“.

Diese Frage kann der ITV.SH nur bedingt beantworten. Im Zweifel weiß Ihre Fachlichkeit am besten, welche Verwaltungsleistungen bei Ihnen erbracht werden.

Der ITV.SH hat im Frühjahr 2020 Musterleistungen als Auszug des Zuständigkeitsfinders SH an alle Kommunen verschickt. Diese haben wir Ihnen unter https://netzwerk.itvsh.de/group/kommunale-spocs-in-schleswig-holstein/file/list/ (Dateien Musterleistungen_xxx) nochmals hochgeladen. Die Musterleistungen stellen die Idee der Redaktion des Zuständigkeitsfinders dar, für die Sie zuständig sein müssten.

Der Begriff Sammeldienst ist kein gängiger Begriff im OZG-Kontext. Es gibt viele Online-Dienste die mehrere Verwaltungsleistungen zu einem Online-Dienst bündeln. Ein Beispiel hierfür wäre zum Beispiel ELFE „Einfache Leistungen für Eltern“. Mit ELFE können Eltern in Zukunft gebündelt, einfach und online eine Geburtsurkunde sowie Kinder- und Elterngeld beantragen. Dazu werden die Formulare für Elterngeld, Kindergeld und die Geburtsanzeige zu einem digitalen Kombi-Antrag zusammengefasst.

Es gibt kein Gesetz, welches wichtige Dienste definiert. Es gibt lediglich ein Gesetz, welches eine Priorisierung notwendig macht und zwar das sogenannten Single-Digital-Gateway (SDG). Vereinfacht gesagt handelt es sich beim SDG um das OZG Europas. Da hier die Frist bereits Ende 2021 abläuft, wird eine Priorisierung notwendig. Allerdings ist das SDG nicht so weitreichend wie das OZG und schließt nur die Informationsbereitstellung ein.

Eine Priorisierung ergibt sich für den ITV.SH aus diversen Kriterien. Dazu zählen u.a.:

  • Meldung durch Kommunen
  • Politische Priorisierungen
  • Bereitstellung durch andere Bundesländer und Wunsch nach aktiver Mitarbeit
  • u.v.m.
  1. Die Liste ist erstmal nach Leistungsbündeln aufgebaut, bedeutet, dass Sie die LeiKas darunter finden werden, deren Informationsstand derzeit bei uns ersichtlich ist. Durch das führen der beiden IDs unter einer Spalte haben wir die Möglichkeit Ihnen die Bündel besser abzubilden.
  2. Sie können die Datei auch Exportieren und als Excel selbstständig bearbeiten.

Die Statusübersicht bietet Ihnen die Möglichkeit anhand der Elemente aus dem OZG Katalog Informationen zu finden. Da der ZuFiSH eine unterschiedliche Nummerierung und Zuordnung darstellt, ist ein Mapping so nicht umsetzbar.
Wichtig ist: wir orientieren uns für Sie an der OZG Informationsplattform.

  1. Die Liste wurde anhand der Leistungsbündel aufgebaut. Danach wurden alle Leistungen den Bündeln zugeordnet, aber nur die Leistungen, über die wir derzeit einen Stand erarbeiten konnten (ITV.SH intern, Dataport, MELUND).
  2. Sie werden nicht alle Leistungen in dem Katalog wiederfinden. Erst bei Erarbeitung eines Status (s. Legende) schieben wir eine Leistung unter ein Bündel und ist dann im Anschluss in der Liste zu finden und zuzuordnen.
  3. Das bedeutet nicht, dass es nicht sein kann, dass wir hier noch fehlende Informationsstände haben. Bei Anfragen zu hinsichtlich gewisser Themenfelder, nutzen Sie einfach unser Anfrageformular, bei dem Sie direkt an die richtigen Ansprechpartner gelangen.
  4. Die Liste bildet außerdem einen Arbeitsstand wieder, bedeutet, dass sich die Liste in ständiger Veränderung befindet und wöchentlich Freitags hochgeladen wird.

Die Referenzprozesse der Typ5 Leistungen werden von uns wie normale OD anderer Typen (1-4) betrachtet. Sie werden in die Anforderungsanalyse WS mit aufgenommen und nach Entwicklung ganz normal in den Rollout gegeben. Einziger Unterschied ist, dass die Typ5 Leistungen im Betrieb kommunal finanziert werden müssen.

Fragen und Antworten zum kommunalen Rollout.

Informationen zu den Diensten sind im Shop unter dem jeweiligen Dienst Verfügbar, das Installationspaket zu jedem bestellten Dienstes wird nach Bestellung zugesandt.

Fragen und Antworten zum Online-Shop.

Der vorgestellte Shop ist ‚nur‘ für SH relevant, und wird vom ITV.SH verwaltet. Andere Shops sind und werden von anderen Anbietern betrieben. Der ITV.SH wird den Shop zentral nutzen um die von uns bereitgestellten und bearbeiteten Dienste die für die Kommunen zur Nachnutzung in Frage kommen, anzubieten.

Fragen und Antworten zum Anforderungsmanagement.

Das Formular soll dazu diesen Bedarfe und Anforderungen der Kommunen abzudecken und ist nicht primär für Endnutzer*Innen (Bürger*Innen) gedacht. Wir versuchen Ihnen hier eine erste Anlaufstation zu bieten, um Themenbezogen Ihren Bedarf einbringen zu können, sodass wir intern schneller den/die Ansprechpartner*In ermitteln können.

Fragen und Antworten zum ePayment.

Das Thema ist in dem Projekt verortet und wird bereits mit den Verantwortlichen im Austausch abgesprochen.

Fragen und Antworten zum Bürgerportal.

Nein. Jede Kommune kann ihre Version des Bürgerportals SH nach den eigenen Richtlinien individuell gestalten – sowohl in Bezug auf die angebotenen Leistungen als auch auf das optische Erscheinungsbild. Auch die Nutzer:innen bleiben flexibel: Sie können sich z. B. ihre individuelle Startseite gestalten und auswählen, welche relevanten Dienste und Informationen bei jeder Anmeldung automatisch angezeigt werden sollen.

Jede:r Nutzer:in muss einmal ein sogenanntes persönliches Servicekonto einrichten. Über diesen Account können dann zahlreiche Behördendienstleistungen bei unterschiedlichen Verwaltungen in Anspruch genommen werden – ohne lange Wartezeiten und über eine einmalige einfache und sichere Authentifizierung. Sogar die Bezahlung kostenpflichtiger Dienstleistungen soll so in Zukunft direkt online abgewickelt werden können.

Das Bürgerportal SH ist angebunden an die Online-Service-Infrastruktur (OSI) von Dataport, dem Informations- und Kommunikationsdienstleister der öffentlichen Verwaltung in Schleswig-Holstein. Hier werden sämtliche technischen Bausteine zur Verfügung gestellt, um individuelle digitalen Prozesse zu gestalten: von Servicekonten und der persönlichen Startseite über elektronische Postfächer bis zu Bezahlfunktionen und zahlreichen weiteren Online-Diensten.

Das ist optional. Das Projektteam setzt sich aus Mitarbeiter:innen des ITV.SH und von Dataport zusammen und Ihre Betreuung als Bürgerportal-Nutzer werden gemeinsam organiert. Perpektivisch werden die Basiskomponenten des Bürgerportals als Open Source Software zur Verfügung gestellt und sind damit frei zugänglich. Das bedeutet, um Anpassungen an Ihrer Version des Bürgerportals SH vorzunehmen, können Sie dann die Leistungen von Dataport in Anspruch nehmen – oder mit deinem anderen IT-Dienstleister Ihres Vertrauens zusammenarbeiten.

Wollen Sie Ihr individuelles Bürgerportal umsetzen, dann coachen wir Sie natürlich während der gesamten Roll-Out- Phase und auch darüber hinaus. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und stellen ihnen darüber hinaus digitale und analoge Marketinginstrumente zur Verfügung, die natürlich individuell im Stil Ihrer Kommune gestaltet werden können.

Das Bürgerportal ist als Basisinfrastrukturkomponente des Landes für die Kommunen in Schleswig-Holstein kostenlos. Allerdings können zusätzliche Anpassungen beauftragt werden. Der Aufwand, die anfallenden Kosten und der Zeitrahmen bis zur Freischaltung hängen dann stark von den technischen Voraussetzungen und den individuellen Wünschen jeder Kommune ab. Deshalb erläutern wir diese Punkte gerne im persönlichen Erstgespräch.

Folgende Bestandteile sind bei einer Bestellung des Bürgerportals enthalten:

  • Anbindung an die Online-Service-Infrastruktur-Basiskomponenten (Servicekonto als Identity-Provider, Postfach und Payment) der Dataport AöR
  • Ergänzend dazu die „Bürgerportal-API“, die eine Funktionserweiterung der OSI-API darstellt. Eine Dokumentation finden Sie in der Gruppe „Bürgerportal SH“ auf der Vernetzungsplattform des ITV.SH
  • Softwarebestandteil TYPO3 für die optische Anpassung am Bürgerportal inkl. Redaktionszugängen
  • Softwarebestandteil Symfony für die Verwaltung des Diensteregisters inkl. Redaktionszugängen
  • Das Kachelsystem, um OZG-Leistungen und auch Leistungen der Digitalen Daseinsvorsorge in Ihrem Bürgerportal abbilden zu können
  • Virtuelles Rathaus – Ihre Verknüpfung zum Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein
  • OParl-Schnittstelle zur Integration Ihres Ratsinformationssystems
  • KSH-Recht-Anbindung. Die zugehörige Kalkulationsmatrix finden Sie in der Gruppe „Bürgerportal SH“ auf der Vernetzungsplattform des ITV.SH

Dokumente mit ausführliche Informationen zum Bürgerportal finden Sie ebenfalls in der Gruppe „Bürgerportal SH“ auf der Vernetzungsplattform des ITV.SH

Im Zuge des Redesigns wird ein neues, einheitliches Icon-Set etabliert. Dieses wird in der Pattern Library gespeichert und veröffentlicht.

Wir haben alle Informationen, die für eine Entscheidung nötig sind auf der Projektseite aufgearbeitet: https://itvsh.de/buergerportal

Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Wenn Sie sich für das Bürgerportal entschieden haben, füllen Sie bitte das folgende Formular aus: https://itvsh.de/buergerportal_bestellen

Fragen und Antworten zum kommunalen OSI-Plugin (KOP).

Doch. Technisch wurde eine Anbindung an ein AD bereits realisiert. Diese ist aber noch nicht in Betrieb.

Fragen und Antworten zum Design-System.SH

Zu Beginn des Projektes wurden Tiefeninterviews mit ausgewählten Vertreter:innen von Kommunen durchgeführt, um die Anforderungen der kommunalen Familie systematisch zu erfassen. Es wurde darauf geachtet sowohl große, kleine, ländlich und städtisch geprägt Kommunen zu befragen.

Auf der Seite www.design-system.sh/ ist ein Feedback-Tool eingebunden, über das konkrete Fragen und Hinweise zum System an das Team gemeldet werden können. Auch dieses Projekt kann für Feedback genutzt werden: https://netzwerk.itvsh.de/project/nutzerinnenzentrierung-und-user-experien/

Der nächste Schritt ist die Veröffentlichung der Pattern Library und der Web-Components. Wir planen eine Veranstaltung, in der wir das System vorstellen und Ihre Anforderungen zur Verbesserung erfassen.

Fragen und Antworten zum Projekt Verwaltung 4.0

Während im Rahmen der OZG-Umsetzung der Online-Zugriff auf Leistungen von Bund, Ländern und Kommunen bis Ende 2022 erheblich verbessert und vereinfacht werden soll, fokussiert das Projekt „Verwaltung 4.0“ die medienbruchfreie Digitalisierung und Vernetzung der internen Prozesse und Fachverfahren einer Kommunalverwaltung.

Zusammen mit dem Amt Mittelangeln arbeitet der ITV.SH in diesem vom Bund geförderten Vorhaben zunächst an der End-to-End-Digitalisierung von drei Prozessen. Hierzu wird die Low-Code-Plattform der Allisa Software GmbH aus Norderstedt verwendet. Im Anschluss werden die Ergebnisse anderen Kommunen zur Nachnutzung bereitgestellt

Tobias Allendorf

Tobias Allendorf

Leitung Projektmanagement