24.09.2026 – 11:00
Open-Source-Software bietet der öffentlichen Verwaltung konkrete Vorteile hinsichtlich Transparenz und Sicherheit. Gleichzeitig kann die Umstellung interner Prozesse sowie der Wechsel von proprietärer Software zu Open Source eine Herausforderung für die Nutzerinnen und Nutzer darstellen, mit der sich die Verwaltung auch als Arbeitgeber auseinandersetzen muss. Der digitale Arbeitsplatz ist für viele Beschäftigte der sichtbarste Teil der Verwaltungsdigitalisierung und zugleich einer der anspruchsvollsten Bereiche im Kontext von Veränderungen.
Initiativen wie OpenDesk zeigen, wie Open-Source-basierte Lösungen für Kommunikation, Kollaboration und Dokumentenarbeit aufgebaut werden können. In der Praxis stellt sich die Frage, wie solche Ansätze in bestehende Strukturen integriert, betrieben und von den Mitarbeitenden angenommen werden. Im Panel werden daher Erfahrungen aus aktuellen Projekten diskutiert. Im Mittelpunkt stehen typische Herausforderungen bei Einführung und Betrieb ebenso wie die Rolle von Support, Schulung und Integration in bestehende Systeme. Darüber hinaus wird erörtert, welche Voraussetzungen notwendig sind, um Open-Source-basierte Arbeitsplätze nachhaltig und im größeren Maßstab in der Verwaltung zu etablieren.